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Ständig und überall weht die Zeit wertfrei und ohne Absicht. Für jeden von uns ist Zeit aber wichtig, wir kontrollieren, überwachen, fraktionieren..
11.12.2025 - 01.03.2026
Kunstsammlung Neubrandenburg
noch bis 03.05.2026
Mit der Ausstellung „Im Hier Im Jetzt. Karlheinz Wenzel“ startet die Kunstsammlung Neubrandenburg eine neue Ausstellungsreihe, die künftig regelmäßig Künstlerinnen und Künstler aus Neubrandenburg und der Region in den Mittelpunkt stellt. Die Reihe soll lokal arbeitenden Kunstschaffenden eine institutionelle Plattform bieten, Werke aus der Sammlung sichtbar machen und einen Dialog auf Augenhöhe ermöglichen.
Die Auftaktausstellung widmet sich dem im Oktober 2025 verstorbenen Maler und Grafiker Karlheinz Wenzel, einer prägenden Künstlerpersönlichkeit der Mecklenburgischen Seenplatte. Gezeigt werden Arbeiten aus dem Bestand der Kunstsammlung sowie aus seinem Nachlass.

Karlheinz Wenzel »Im Hier Im Jetzt« / Kunstsammlung Neubrandenburg
05.02.2026 - 03.05.2026
Kunstsammlung Neubrandenburg
In den farbintensiven Bildern von Kristina Schuldt verschmelzen kunsthistorische und literarische Referenzen mit politischen, feministischen und persönlichen Themen zu rätselhaften, zugleich humorvollen Kompositionen. Ihre Bilder reflektieren die zerstreute Aufmerksamkeit unserer hochvernetzten Gegenwart und vermitteln den Menschen als eine im Bildraum gleichzeitig ein- wie auftauchende Gestalt. Nichts erscheint statisch oder abgeschlossen – eine explosive, dynamische Kraft durchdringt die zum Teil großformatigen Arbeiten und lässt sie nahezu übervoll wirken.
Mit multiperspektivischen, fragmentierten Formen und expressiven Farbverläufen knüpft Schuldt an die Bildgestaltungen des Kubismus an. Georges Braque, Tamara de Lempicka und Fernand Léger ebenso wie die Farbigkeit Sonia Delaunays scheinen in ihren Kompositionen nachzuklingen. Diese Elemente fungieren als Vokabular einer Bildsprache, mit der Schuldt Unordnung, Zufall, Gleichzeitigkeit und Unsicherheit transportiert – und damit ein Lebensgefühl unserer Zeit einfängt.

Ausstellung | Kristina Schuldt. Tatjana / Kunstsammlung Neubrandenburg
bis 30.04.2026
Die vielfach ausgezeichnete Fotografin Sandra Bartocha widmet sich in dieser Ausstellung einem Element, das seit jeher Quelle von Mythen, Inspiration und Leben ist: dem Wasser. In ihrer unverwechselbar impressionistischen Bildsprache erforscht sie die Erscheinungen dieses Elements als Spiegel der Welt – ein vibrierendes Spiel von Licht, Farbe und Bewegung.
Wasser ist ein Medium des Wandels. In jeder Sekunde verändert es sein Gesicht: Es bricht das Licht in tausend Splitter, verwandelt den Himmel in ein zweites Firmament und löst Landschaften in flüchtige Malerei auf. Oberflächen geraten ins Schwingen, Wellen zeichnen abstrakte Muster, Reflexionen verschwinden im nächsten Atemzug. Frost verwandelt Tröpfchen in fragile Blüten, Dunst erhebt sich in die Luft und formt geheimnisvolle Wolken. Alles ist im Fluss, alles im Übergang – nichts bleibt, und gerade darin liegt seine Schönheit.

22. März 2026 um 14 Uhr mit FILMVORFÜHRUNG
Finissage
Fabrik.Galerie für gegenwärtige Kunst der Alten Kachelofenfabrik Neustrelitz
Michail Bulgakows Roman „Der Meister und Margarita“ zählt bis heute zu den faszinierendsten Werken der Weltliteratur. Mit seinen vielschichtigen Bezügen – nicht zuletzt zu autoritären Entwicklungen – gewinnt er auch in der Gegenwart neue Aktualität. Seine besondere Wirkung entfaltet der Roman durch eine phantastische Erzählweise: Der Teufel erscheint höchstpersönlich in Moskau, begleitet von einem skurrilen Gefolge. Groteske, teils verstörende und zugleich von schwarzem Humor durchzogene Szenen verbinden sich mit einem zweiten Erzählstrang, der bis in die Zeit von Pontius Pilatus zurückreicht. Gerade diese Vielschichtigkeit macht den anhaltenden Reiz des Romans aus – von seiner zunächst zensierten Veröffentlichung 1966 bis heute.
Auch Gerhard Schneider gehört zu den leidenschaftlichen Leserinnen und Lesern dieses Werkes. Seit er den Roman in den 1960er Jahren in einer Studentenbuchhandlung entdeckte, begleitet ihn das Buch durch sein Leben – nicht zuletzt als Resonanzraum für die Reflexion seiner eigenen Biografie in der DDR. „Wenn ein Text ergreift, dann entstehen auch Bilder“, beschreibt Schneider seinen Zugang. Seine künstlerischen Wege, insbesondere zur Zeichnung, entwickelten sich auf verschlungenen Pfaden, unter anderem geprägt durch kreative Zirkel in der DDR, während er beruflich andere Richtungen einschlug.

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